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21 BilderNS-Kultstätten: Monumentale Propaganda-Architektur und die Suche nach dem "deutschen Ursprung"






















Über ganz Deutschland verteilt errichteten die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1936 gigantische Freilichtbühnen in oft spektakulärer Lage - und nannten sie "Thingstätten". Einer der Standorte war Borna bei Leipzig.

Die Freilichtbühne in Borna, eingeweiht am 31. August 1935, war im Nationalsozialismus propagandistischer Versammlungsort. Heute wird sie "Volksplatz" genannt und für Veranstaltungen genutzt.

400 solcher Anlagen hatte das Reichspropagandaministerium geplant, immer in ähnlicher Bauweise. Der vom Reichsarbeitsdienst in Holzminden angelegte Thingplatz wurde am 22. September 1934 eingeweiht. Teile der heute im Stadtpark liegenden Anlage sind noch erhalten.

Die spektakuläre Lage samt Waldkulisse prägt die Anlage in Schwarzenberg. Zu ihrer Eröffnung am 26. Juni 1938 war das Wort Thing bereits tabu. Eingeweiht wurde sie daher als "Feierstätte Grenzland Erzgebirge" und wird heute als "Waldbühne Schwarzenberg" genutzt.

Die Freilichtbühne "Stedingsehre" in Bookholzberg, heute Gemeinde Ganderkesee im Oldenburger Land, wurde am 27. Mai 1934 eröffnet. Den Namen erhielt die bis zu 20.000 Menschen fassende Thingstätte in Anlehnung an das Theaterstück "De Stedinge", zu dessen Aufführung sie eigens gebaut worden war. Der Oldenburger Autor August Hinrichs hatte das "Volksschauspiel" zum 700. Jahrestag der Schlacht von Altenesch verfasst. Die Häuser des ehemaligen Bühnendorfes werden heute vom Berufsförderungswerk genutzt.

Der Thing-Wahn erreichte auch den Osten des Reiches: Die alte Postkarte zeigt den Thingplatz von Tilsit in Ostpreußen, heute Sowetsk im russischen Oblast Kaliningrad. Als "Grünes Theater" wird die Stätte dort für Veranstaltungen genutzt.

Verlassen, aber nicht ganz vergessen: Die ehemalige Thingstätte im oberschlesischen Sankt Annaberg (polnisch: Góra Świętej Anny) ist heute Teil eines Landschaftsparks in der polnischen Woiwodschaft Oppeln. Die "Feierstätte der Schlesier" in einem früheren Steinbruch sollte Platz für bis zu 50.000 Menschen bieten, neben den Sitzplätzen auch die Treppen eingerechnet.

Die einst von Joseph Goebbels eingeweihte "Nordmark-Feierstätte" in Bad Segeberg wird bis heute als Freilichtbühne genutzt: Vor der Kulisse eines ehemaligen Steinbruchs finden seit den Fünfzigerjahren die Karl-May-Spiele statt.

"Steingewordener Nationalsozialismus", so nannte Propagandaminister Goebbels die Thingstätte auf dem Heiligenberg oberhalb der Stadt Heidelberg bei der Einweihungsfeier im Juni 1935. Sie steht heute unter Denkmalschutz und sieht noch fast aus wie damals.

Diese undatierte Postkarte zeigt die Heidelberger Thingstätte zu einer Zeit, da sie gerade so heißen durfte. Im Oktober 1935 war es damit erst einmal vorbei, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bezeichnung "Thingstätte" aber wieder aufgegriffen. Ursprünglich sollte die Freilichtbühne schon 1934 eingeweiht werden, doch wegen des schwierigen Baugrunds war es zu Verzögerungen gekommen.

Die Berliner Waldbühne wurde im August 1936 im Rahmen der Olympischen Sommerspiele als "Dietrich-Eckart-Bühne" in Betrieb genommen. Die Thingbewegung war da bereits aus der Öffentlichkeit verbannt.

Die historische Karte von 1934 benennt die Standorte der ersten 66 vom Reichspropagandaministerium geplanten Thingplätze. Chefpropagandist Goebbels, selbst ein gescheiterter Bühnenautor, war ein großer Befürworter des "Volkstheaters" - zumindest anfangs.

Die Thingstätte auf dem Vorplatz des Kurfürstlichen Schlosses in Koblenz, im März 1935 eingeweiht, existiert so nur noch auf alten Postkarten. Nach dem Krieg wurde sie mit dem Schutt zerstörter Gebäude aufgefüllt.

Begradigt: Ab den Fünfzigerjahren wurden Schloss- und Gartenanlagen nach alten Plänen weitgehend rekonstruiert. Die Koblenzer Thingstätte verschwand.

Einer der außergewöhnlichsten Standorte: Herchen-Windeck im Siegerland. Im Rahmen des Thingstätten-Projektes wurde es erneut zum Ort einer Performance.

Ein altes Foto zeigt die imposante Anlage. Der Thingplatz von Herchen wurde 1934 gebaut.

Und so sieht er heute aus. Erhalten blieb ein Ehrenmal in Form einer Rotunde. Es enthält die Inschrift: "Geboren als Deutscher - Gelebt als Kämpfer - Gefallen als Held - Auferstanden als Volk". Katharina Bosse leitet ein Projekt zu Thingstätten und beschreibt sie als "Herbeisehnen eines 'Deutschen Ursprungs', den man zu verorten sucht (und der nie existiert hat)".

Die Gegend im südlichen Niedersachsen galt den Nazis als "Wiege der germanischen Kultur". Dort häuften sich die Thingstätten. Der Bau von Northeim ist gut dokumentiert, im Stadtarchiv blieb die minutiöse Planung der Grundsteinlegung erhalten. Ungewöhnlich auf der alten Postkarte sind die Bäume inmitten der Zuschauerreihen der im Juni 1936 eröffneten "Weihestätte". Sie waren Teil eines gut durchdachten Konzepts - als Schattenspender. Die "Waldbühne Northeim" wird noch heute für Konzerte genutzt.

In Holzminden wachsen die Bäume heute in den Zuschauerreihen - was davon zeugt, dass der im September 1934 eingeweihte Thingplatz heute nicht mehr als Theater genutzt wird. Seine Reste sind Teil des Stadtparks.

Die große Anzahl einheitlicher Entwürfe bedeutet nicht, dass alle Versammlungsorte der Thingbewegung gleich aussahen. Eine Kultstätte war auch der "Sachsenhain" im niedersächsischen Verden an der Aller. Zwischen 1934 und 1936 wurden dort 4500 Findlinge zusammengetragen und am 21. Juni 1935, noch unfertig, als Denkmalanlage eingeweiht.

Zugewuchert und vergessen: In Prawdinsk (vormals Friedland) im Oblast Kaliningrad hat man für die deutsche Hinterlassenschaft keine Verwendung mehr. Der Baubeginn dieser ostpreußischen Thingstätte ist nicht bekannt. Stufen und Säulen sind noch erkennbar.

Über ganz Deutschland verteilt errichteten die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1936 gigantische Freilichtbühnen in oft spektakulärer Lage - und nannten sie "Thingstätten". Einer der Standorte war Borna bei Leipzig.

Die Freilichtbühne in Borna, eingeweiht am 31. August 1935, war im Nationalsozialismus propagandistischer Versammlungsort. Heute wird sie "Volksplatz" genannt und für Veranstaltungen genutzt.

400 solcher Anlagen hatte das Reichspropagandaministerium geplant, immer in ähnlicher Bauweise. Der vom Reichsarbeitsdienst in Holzminden angelegte Thingplatz wurde am 22. September 1934 eingeweiht. Teile der heute im Stadtpark liegenden Anlage sind noch erhalten.

Die spektakuläre Lage samt Waldkulisse prägt die Anlage in Schwarzenberg. Zu ihrer Eröffnung am 26. Juni 1938 war das Wort Thing bereits tabu. Eingeweiht wurde sie daher als "Feierstätte Grenzland Erzgebirge" und wird heute als "Waldbühne Schwarzenberg" genutzt.

Die Freilichtbühne "Stedingsehre" in Bookholzberg, heute Gemeinde Ganderkesee im Oldenburger Land, wurde am 27. Mai 1934 eröffnet. Den Namen erhielt die bis zu 20.000 Menschen fassende Thingstätte in Anlehnung an das Theaterstück "De Stedinge", zu dessen Aufführung sie eigens gebaut worden war. Der Oldenburger Autor August Hinrichs hatte das "Volksschauspiel" zum 700. Jahrestag der Schlacht von Altenesch verfasst. Die Häuser des ehemaligen Bühnendorfes werden heute vom Berufsförderungswerk genutzt.

Der Thing-Wahn erreichte auch den Osten des Reiches: Die alte Postkarte zeigt den Thingplatz von Tilsit in Ostpreußen, heute Sowetsk im russischen Oblast Kaliningrad. Als "Grünes Theater" wird die Stätte dort für Veranstaltungen genutzt.

Verlassen, aber nicht ganz vergessen: Die ehemalige Thingstätte im oberschlesischen Sankt Annaberg (polnisch: Góra Świętej Anny) ist heute Teil eines Landschaftsparks in der polnischen Woiwodschaft Oppeln. Die "Feierstätte der Schlesier" in einem früheren Steinbruch sollte Platz für bis zu 50.000 Menschen bieten, neben den Sitzplätzen auch die Treppen eingerechnet.

Die einst von Joseph Goebbels eingeweihte "Nordmark-Feierstätte" in Bad Segeberg wird bis heute als Freilichtbühne genutzt: Vor der Kulisse eines ehemaligen Steinbruchs finden seit den Fünfzigerjahren die Karl-May-Spiele statt.

"Steingewordener Nationalsozialismus", so nannte Propagandaminister Goebbels die Thingstätte auf dem Heiligenberg oberhalb der Stadt Heidelberg bei der Einweihungsfeier im Juni 1935. Sie steht heute unter Denkmalschutz und sieht noch fast aus wie damals.

Diese undatierte Postkarte zeigt die Heidelberger Thingstätte zu einer Zeit, da sie gerade so heißen durfte. Im Oktober 1935 war es damit erst einmal vorbei, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bezeichnung "Thingstätte" aber wieder aufgegriffen. Ursprünglich sollte die Freilichtbühne schon 1934 eingeweiht werden, doch wegen des schwierigen Baugrunds war es zu Verzögerungen gekommen.

Die Berliner Waldbühne wurde im August 1936 im Rahmen der Olympischen Sommerspiele als "Dietrich-Eckart-Bühne" in Betrieb genommen. Die Thingbewegung war da bereits aus der Öffentlichkeit verbannt.

Die historische Karte von 1934 benennt die Standorte der ersten 66 vom Reichspropagandaministerium geplanten Thingplätze. Chefpropagandist Goebbels, selbst ein gescheiterter Bühnenautor, war ein großer Befürworter des "Volkstheaters" - zumindest anfangs.

Die Thingstätte auf dem Vorplatz des Kurfürstlichen Schlosses in Koblenz, im März 1935 eingeweiht, existiert so nur noch auf alten Postkarten. Nach dem Krieg wurde sie mit dem Schutt zerstörter Gebäude aufgefüllt.

Begradigt: Ab den Fünfzigerjahren wurden Schloss- und Gartenanlagen nach alten Plänen weitgehend rekonstruiert. Die Koblenzer Thingstätte verschwand.

Einer der außergewöhnlichsten Standorte: Herchen-Windeck im Siegerland. Im Rahmen des Thingstätten-Projektes wurde es erneut zum Ort einer Performance.

Ein altes Foto zeigt die imposante Anlage. Der Thingplatz von Herchen wurde 1934 gebaut.

Und so sieht er heute aus. Erhalten blieb ein Ehrenmal in Form einer Rotunde. Es enthält die Inschrift: "Geboren als Deutscher - Gelebt als Kämpfer - Gefallen als Held - Auferstanden als Volk". Katharina Bosse leitet ein Projekt zu Thingstätten und beschreibt sie als "Herbeisehnen eines 'Deutschen Ursprungs', den man zu verorten sucht (und der nie existiert hat)".

Die Gegend im südlichen Niedersachsen galt den Nazis als "Wiege der germanischen Kultur". Dort häuften sich die Thingstätten. Der Bau von Northeim ist gut dokumentiert, im Stadtarchiv blieb die minutiöse Planung der Grundsteinlegung erhalten. Ungewöhnlich auf der alten Postkarte sind die Bäume inmitten der Zuschauerreihen der im Juni 1936 eröffneten "Weihestätte". Sie waren Teil eines gut durchdachten Konzepts - als Schattenspender. Die "Waldbühne Northeim" wird noch heute für Konzerte genutzt.

In Holzminden wachsen die Bäume heute in den Zuschauerreihen - was davon zeugt, dass der im September 1934 eingeweihte Thingplatz heute nicht mehr als Theater genutzt wird. Seine Reste sind Teil des Stadtparks.

Die große Anzahl einheitlicher Entwürfe bedeutet nicht, dass alle Versammlungsorte der Thingbewegung gleich aussahen. Eine Kultstätte war auch der "Sachsenhain" im niedersächsischen Verden an der Aller. Zwischen 1934 und 1936 wurden dort 4500 Findlinge zusammengetragen und am 21. Juni 1935, noch unfertig, als Denkmalanlage eingeweiht.

Zugewuchert und vergessen: In Prawdinsk (vormals Friedland) im Oblast Kaliningrad hat man für die deutsche Hinterlassenschaft keine Verwendung mehr. Der Baubeginn dieser ostpreußischen Thingstätte ist nicht bekannt. Stufen und Säulen sind noch erkennbar.
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